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Nahrungsmittelunverträglichkeiten erkennen PDF Drucken E-Mail
milch_und_getreide_nahrungsmittelunvertrglichkeitEine gesunde und ausgewogene Ernährung mit möglichst viel Obst, Gemüse und naturbelassenen Inhaltsstoffen hilft dabei, den Körper und den Stoffwechsel im Gleichgewicht zu halten. Deshalb achten immer mehr Menschen verstärkt auf gesunde, fettarme Kost, Vitaminzufuhr und Vollkornprodukte. Gerade wenn  andere Faktoren wie chronische Erkrankungen den Gesundheitszustand negativ beeinflussen, versuchen  viele Menschen besonders gut auf die Ernährung zu achten, um so einen Ausgleich zu schaffen.

Doch selbst wer sich gesund ernährt, kann in die Ernährungsfalle tappen. Menschen sind unterschiedlich -  nicht alle mögen die selben Nahrungsmittel, es gibt Fleischfans, Fischesser und Vegetarier - so unterschiedlich wie die Persönlichkeiten, so unterschiedlich können die Nahrungsvorlieben sein. Doch ob die Lieblingsernährung auch wirklich die ist, die am Besten für uns ist, wird leider selten überprüft. Oftmals verstecken sich in der täglichen Nahrung verschiedene Nahrungsmittel, die wir nicht wirklich vertragen und die sich negativ auf das Wohlbefinden auswirken können. Jeder Mensch reagiert unterschiedlich auf Nahrungsmittel, daraus ergeben sich verschiedene Nahrungsmittelunverträglichkeiten. Bei manchen Menschen können diese stärkere Reaktionen hervorrufen, wodurch Gesundheitszustand und Wohlbefinden stark beeinträchtigt werden. Nahrungsmittelunverträglichkeiten können in einigen Fällen sogar die Symptome für verschiedene Autoimmunerkrankungen wie Rheuma verschlimmern. Deshalb sollte man Nahrungsmittelunverträglichkeiten nicht unterschätzen!

Symptome von Nahrungsmittelunverträglichkeiten

Viele Menschen leiden oft lange Zeit an Symptomen wie Angstzuständen, Lethargie, Neurodermitis, Migräne und verschiedenen  Rheuma-Erkrankungen, deren Ursache oft unerkannt bleibt. Oftmals werden diese Beschwerden von den behandelnden Ärzten als psychosomatisch abgetan und nicht ausreichend ernst genommen. Dabei steckt in vielen Fällen eine einfache Ursache hinter den scheinbar unerklärlichen Symptomen: eine Nahrungsmittelunverträglichkeit. Verschiedene leichte Nahrungsmittelunverträglichkeiten hat fast jeder Mensch. Die meisten davon sind eher harmloser Ausprägung und äußern sich in Blähungen, Verdauungsstörungen und leichten Magenbeschwerden nach dem Genuss bestimmter Lebensmittel. Diese Nahrungsmittelunverträglichkeiten werden in den seltensten Fällen überprüft und werden meist einfach ignoriert. Doch in einigen Fällen können Nahrungsmittelunverträglichkeiten Auslöser für verschiedene schlimmere Erkrankungen von Depression bis hin zur Gicht sein. Wer unter ungeklärten, belastenden Symptomen leidet, sollte deshalb überprüfen, ob eine Nahrungsmittelunverträglichkeit dahinter stecken könnte. Wird auf die Nahrungsmittel verzichtet, die die  Unverträglichkeit auslösen, tritt eine Besserung in vielen Fällen bereits nach kürzester Zeit ein. Nahrungsmittelunverträglichkeiten sind demnach ein Gesundheitsrisiko, das sich sehr leicht ausräumen lässt, wenn man nur weiß, auf welche Nahrungsmittel der Körper mit Unverträglichkeiten reagiert. Deshalb kann ein Selbsttest, mit dem man seine individuellen  Nahrungsmittelunverträglichkeiten selbst feststellen kann, sinnvoll sein. So kann man Nahrungsmittel gezielt und sicher vom Speiseplan streichen, die Erkrankungen wie Rheuma begünstigen und sogar Schübe auslösen können. Viele Patienten berichten von  Besserungen der verschiedensten Symptome, wenn auf Nahrungsmittel gezielt verzichtet wurde. Viele der häufigsten Nahrungsmittelunverträglichkeiten lassen sich jetzt mit einem einfachen Selbsttest, dem in Cambridge entwickelten "Food Detective"  zuhause testen.

Nahrungsmittelunverträglichkeit- was ist das eigentlich genau?

Unterscheidung Nahrungsmittelunverträglichkeit / Allergie

Oftmals wird eine Nahrungsmittelunverträglichkeit im täglichen Sprachgebrauch als Allergie bezeichnet. Dies ist jedoch nicht ganz korrekt. Es gibt einige einfache aber wichtige Unterscheidungsmerkmale zwischen einer Nahrungsmittelunverträglichkeit und einer Allergie. Allergien sind heftige, punktuelle Reaktionen auf ein bestimmtes Nahrungsmittel, die unmittelbar auf den Verzehr des auslösenden Nahrungsmittels folgen. Symptome können von Schwellungen, Rötungen,  Ausschlägen bis hin zu Erstickungsanfällen und Atemnot reichen und in Ausnahmefällen sogar tödlich wirken. Tatsächliche Allergien betreffen nur einen relativ kleinen Prozentsatz der Bevölkerung. Das körpereigene Abwehrsystem erkennt das allergene Lebensmittel als "Eindringling" und reagiert mit einer plötzlichen erhöhten Histaminausschüttung, die zu Schwellungen, Atembeschwerden, Juckreiz und Hautrötungen führen kann. Histamine sind körpereigene Neurotransmitter- Botenstoffe, deren Funktion es ist, den Körper vor schädlichen Stoffen zu schützen. Auf bestimmte Nahrungsmittel kann der Körper durch erhöhte Histaminausschüttung reagieren, dies geschieht bei einer allergischen Reaktion. Die Reaktion erfolgt unmittelbar nach Genuss des Lebensmittels und lässt sich durch eine erhöhte Konzentration von Histaminen sowie eine Erhöhung von körpereigenen IgE- Antikörpern (Immunglobulin E) nachweisen. Deshalb werden Allergien in der Regel schnell von den Betroffenen erkannt. Das Lebensmittel, das die Allergie auslöst, kommt dann schnell auf den persönlichen Index und wird ersatzlos vom Speiseplan gestrichen. Auch Kreuzallergien, wie sie bei Kombinationsreaktionen auf Gräserpollen und bestimmte Lebensmittel entstehen können, werden meist durch das Immunglobulin E (IgE) vermittelt. Allergien werden deshalb im allgemeinen Sprachgebrauch oft mit Lebensmittelunverträglichkeiten verwechselt. Allerdings sind die körpereigenen Prozesse, die bei einer Allergie ablaufen, nicht unbedingt dieselben wie bei einer Nahrungsmittelunverträglichkeit. Deshalb ist eine genaue Unterscheidung besonders wichtig.

Nahrungsmittelunverträglichkeit

NUVs treten oft erst einige Zeit (bis zu 70 Stunden später) nach dem Verzehr des Lebensmittels auf und sind deshalb viel schwieriger zu erkennen als Allergien. Oftmals haben für Nahrungsmittelunverträglichkeiten anfällige Menschen verschiedene Nahrungsmittelunverträglichkeiten auf ein Mal - manche davon stärker, manche schwächer ausgeprägt. Sie betreffen einen weitaus größeren Prozentsatz der Bevölkerung und können sich in chronisch erscheinenden Beschwerden wie Neurodermitis oder Entzündungserkrankungen sowie Gicht äußern. Da zwischen dem Verzehr des unverträglichen Lebensmittels und der Unverträglichkeitsreaktion oft einige Tage liegen können, wird der Bezug oft nicht hergestellt, wenn die Lebensmittelunverträglichkeit nicht verlässlich getestet wurde. So kann zum Beispiel eine Unverträglichkeit auf Weizenprotein eine entzündliche Reaktion in den Gelenken erst Tage später auslösen und mehrere Wochen andauern.

Nahrungsmittelunverträglichkeiten erhöhen den Spiegel an IgG (Immunglobulin G)

Im Gegensatz zur IgE- vermittelten Allergie werden viele Nahrungsmittelunverträglichkeiten von körpereigenen IgG-Antikörpern (Immunglobulin G) ausgelöst, die als Reaktion auf Protein-Unverträglichkeiten in Lebensmitteln gebildet werden. Nahrungsmittelunverträglichkeiten basieren also oft  auf einer Autoimmunreaktion, die IgG vermittelt ist. Bei einer Nahrungsmittelunverträglichkeit passiert nun folgendes: IgG wird in verschiedenen Körperregionen, wie beispielsweise dem Kopf, den Gelenken und dem Verdauungstrakt besonders stark angereichert und kann dort verschiedene Symptome wie entzündliche Erkrankungen und Irritationen auslösen. Der Nachweis einer erhöhten Immunglobulinkonzentration an IgG  kann demnach eine wirksame Methode sein, um einer vorliegenden Nahrungsmittelunverträglichkeit auf die Spur zu kommen. Immunglobulin G spielt auch bei verschiedenen  Autoimmunerkrankungen wie Rheuma eine wichtige Rolle. Auch bei chronischen Krankheiten wie Rheumaerkrankungen kommt es häufig zu einem erhöhten Spiegel an IgG. Wird durch Nahrungsmittelunverträglichkeiten zusätzlich der Spiegel an Immunglobulin G erhöht, kann dies zu einer  Verschlimmerung der Symptome führen. Deshalb sollte man nachprüfen, welche Nahrungsmittel im Besonderen eine erhöhte IgG Reaktion hervorrufen. Der IgG-Spiegel, den die in der Nahrung enthaltenen Proteine hervorrufen, lässt sich im menschlichen Blut leicht nachweisen und wird vom Food Detective Selbsttest zuverlässig erkannt.

Histamin-Intoleranz

Ein weiterer verbreiteter Typus der Nahrungsmittelunverträglichkeit ist die Histaminintoleranz. Diese ist nicht IgG vermittelt. Im Gegensatz zum körpereigenen Histamin, das bei Allergien gebildet wird, reagiert der Körper bei einer Histaminintoleranz mit Unverträglichkeit, wenn Lebensmittel konsumiert werden, die von Natur aus einen hohen Histamingehalt haben. In gewissem Maße kommen Histamine in allen Lebensmitteln vor, da fast alle lebenden Organismen Histamine enthalten. Manche Pflanzen wie die Brennnessel setzen Histamine sogar als Abwehrstoff gegen Fressfeinde ein. Auch bei Reifungsprozessen entstehen viele Histamine, deshalb sind Lebensmittel wie Salami, Rohschinken, Käse und Wein besonders histaminhaltig. Histamine können deshalb auch bei  Nahrungsmittelunverträglichkeiten beteiligt sein. Wenn zuviel Histamin verzehrt wird oder der Körper einen Mangel an dem Enzym hat, das Histamin abbaut, kommt es  häufig zu einem Ungleichgewicht. Die Symptome einer Histaminreaktion sind eher von der lästigen Sorte: Jucken, Hautausschläge und Kopfschmerzen gehören zu den häufigsten Reaktionen auf Histamine. Vor allem bei Nahrungsmitteln, die allein bereits eine hohe Histaminkonzentration enthalten wie Schokolade oder Rotwein, reagieren viele Menschen mit zumindest leichten Unverträglichkeitsreaktionen. Die Symptome einer Histaminintoleranz sind in der Regel zeitlich begrenzt und treten direkt nach dem Genuss des histaminhaltigen Nahrungsmittels auf. Eine weitere auf Enzymmangel basierende Nahrungsmittelunverträglichkeit ist die Laktoseintoleranz. Hier fehlt das Enzym, das den Milchzucker aufspaltet, wodurch der Körper mit Durchfall und Magenschmerzen reagiert.

Für einen hohen Prozentsatz der entzündlich ausgeprägten Nahrungsmittelunverträglichkeiten sind jedoch Proteine verantwortlich.  Auf welche Proteine der Körper mit Symptomen der Nahrungsmittelunverträglichkeit reagiert, lässt sich durch den erhöhten Spiegel an IgG Antikörpern (Immunglobulin G) im Blut nachweisen. IgG wird bei Lebensmitteln, die der Körper nicht verträgt, in besonders hohen Konzentrationen von der körpereigenen Abwehr ausgeschüttet. Durch einen einfachen Bluttest lässt sich nachweisen, auf welche Nahrungsmittel der Körper mit besonders hoher IgG-Konzentration reagiert. Das IgG geht mit den unverträglichen Proteinen eine Verbindung ein, die das Immunsystem belasten kann und Symptome einer Nahrungsmittelunverträglichkeit auslösen kann.

Nahrungsmittelunverträglichkeit selbst testen

Wie soll man nun herausfinden, ob tatsächlich eine IgG-vermittelte Nahrungsmittelunverträglichkeit vorliegt? Per „trial-and-error“-Methode ist dies kaum möglich, da die Reaktionen auf eine Nahrungsmittelunverträglichkeit oftmals zeitverzögert einsetzen und lange anhalten können. So kann man nicht einfach unmittelbar nach dem Genuss feststellen, welches Nahrungsmittel man nicht verträgt. Die Unverträglichkeitsreaktion kann manchmal erst Tage später einsetzen, so dass man keinen Zusammenhang mehr zwischen dem Genuss einer bestimmten Speise und den Symptomen erkennen kann.  Eine Möglichkeit, eine Nahrungsmittelunverträglichkeit festzustellen ist einen Test bei einem Arzt oder Heilpraktiker durchführen zu lassen. Diese Tests sind oft langwierig und erfordern viel Zeit. Bei Heilpraktikern muss der Patient die oft hohen Kosten des Tests oftmals selbst tragen. Es ist jedoch auch möglich, Nahrungsmittelunverträglichkeiten ganz einfach selbst zu diagnostizieren. Der Test Food Detective kann Unverträglichkeiten auf 59 verschiedenen Nahrungsmittel und -gruppen zuverlässig eingrenzen. Der Food Detective ist einfach durchzuführen und auszuwerten und erfordert kein biochemisches Fachwissen. Man kann den Test  zuhause durchführen und erhält die Ergebnisse bereits nach vierzig Minuten. Food Detective enthält verschiedene Proteinextrakte,die auf einem Entwicklertablett aufgebracht sind und mit denen sich 59 Lebensmittelunverträglichkeiten testen lassen. Mit der einfachen Entnahme einer einzelnen Blutprobe können die Unverträglichkeiten aller 59 Lebensmittel, die der Food Detective überprüft, auf einmal getestet werden. Die Blutprobe wird per fast schmerzfreier Stechhilfe selbst aus der Fingerkuppe entnommen. Die verdünnte Blutprobe wird auf das Entwicklungsschälchen aufgebracht, in dem sich Testfelder mit Proben der verschiedenen Nahrungsmittel befinden. Mittels Entwicklerflüssigkeit lassen sich die Ergebnisse nach einer kurzen Einwirkzeit ganz einfach ablesen. Der Test zeigt, welche Nahrungsmittel im Blut eine Reaktion der Antikörper auslösen. Food Detective wurde von der Cambridge Nutritional Science LTD in Großbritannien entwickelt, die auch verschiedene andere Labortests entwickelt haben und basiert auf wissenschaftlichen Erkenntnissen zur Nahrungsmittelunverträglichkeit. Der Food Detective testet das Vorhandensein von IgG Antikörpern im Blut gegen die verschiedenen Nahrungsmittel. Es werden sowohl starke als auch schwache Reaktionen getestet, die sich über die beiliegende Auswertungstabelle auch für Laien leicht interpretieren lassen.

Einige der häufigsten IgG vermittelten Nahrungsmittelunverträglichkeiten

Gluten-Unverträglichkeit (Zöliakie)

Viele ungeklärte Entzündungserkrankungen können mit einer Unverträglichkeit auf das Weizenprotein Gluten zusammen hängen. Gluten-Unverträglichkeit ist eine recht häufige Nahrungsmittelunverträglichkeit. Das Protein kommt in verschiedenen Getreidesorten wie Weizen, Hafer, Gerste, Roggen Grünkern und Dinkel vor. Da Gluten auch in vielen Fertiggerichten und weiterverarbeiteten Lebensmitteln als Zusatzstoff enthalten ist, sollte man bei einer vorliegenden Gluten-Unverträglichkeit die Inhaltsstofflisten der Lebensmittel besonders genau lesen. Auch auf das Bier in der Kneipe sollte bei einer Gluten-Unverträglichkeit verzichtet werden: Gluten kommt auch in Bier vor, in besonders hoher Konzentration in Weizenbier.  Aufgrund der Namensähnlichkeit wird das Weizenprotein Gluten oft mit dem Geschmacksverstärker Glutamat (Salze der Glutaminsäure) verwechselt. Hier besteht jedoch kein Zusammenhang.

Unverträglichkeit auf Milch und Milchprodukte

Milch löst verschiedene Unverträglichkeiten aus. Neben der bekannten Laktoseintoleranz ist es auch möglich, durch IgG vermittelte Unverträglichkeit auf Milcheiweiß (Kasein) zu reagieren. So gibt es manche Menschen, die bereits auf Laktoseintoleranz negativ getestet wurden und trotzdem keine Milch vertragen. In diesem Fall kann eine Unverträglichkeit auf das Protein Kasein die Ursache sein. In vielen Fällen tritt Kasein-Unverträglichkeit auch zusammen mit Laktoseintoleranz auf, so dass ein Proteintest hier Aufschlüsse liefern kann. Bei einer Kasein-Unverträglichkeit reagieren die Betroffenen oft auch bei laktosearmen Produkten oder Ziegenmilch mit Unverträglichkeitsreaktionen.

Ei-Unverträglichkeit

Hühnereier enthalten auch spezifische Proteine, auf die mit Unverträglichkeit reagiert werden kann. Bei einer festgestellten Ei-Unverträglichkeit sollten Sie  auf Fertiggerichte und gekaufte Backerzeugnisse weitgehend verzichten. Ei wird in vielen Produkten als Trieb- oder Bindemittel eingesetzt, weswegen man sich in diesem Fall sehr bewusst ernähren sollte. Wenn Produkte Ei enthalten ist dies jedoch im Normalfall auf der Liste der Inhaltsstoffe vermerkt.

Was ist zu tun bei festgestellter Nahrungsmittelunverträglichkeit?

Vielen Menschen fällt es schwer, die Ernährungsgewohnheiten umzustellen. Bei einer festgestellten Nahrungsmittelunverträglichkeit sollte zunächst 3 Monate ganz auf das betreffende Lebensmittel verzichtet werden, bis sich die IgG - Konzentration im Körper normalisiert hat. Oftmals reicht es bei einer leichten Unverträglichkeit aber bereits, die Zufuhr von einem bestimmten Nahrungsmittel zu reduzieren und es nur ein oder zweimal pro Woche zu verzehren anstatt jeden Tag. Hier kann eine qualifizierte Beratung beim Ernährungsberater helfen. Bei den meisten Nahrungsmittelunverträglichkeiten empfehlen auch Ernährungsberater einen totalen Verzicht für 3 Monate, bis sich der Immunglobulin-Spiegel normalisiert hat. Leicht unverträgliche Lebensmittel können danach wieder in kleinen Dosen in den Speiseplan integriert werden. Keine Sorge - es ist relativ unwahrscheinlich, dass sich ausgerechnet die Lieblingsspeise auf der persönlichen schwarzen Liste wiederfindet. Sollte dies doch einmal der Fall sein, kann man sich damit trösten, dass der Verzicht auf lange Sicht die Lebensqualität deutlich verbessert. Manche Unverträglichkeiten lassen sich verhältnismäßig leicht umgehen. Bei Unverträglichkeit auf Kasein kann man Kuhmilch durch laktosefreie Produkte auf Soja- oder Kokosmilchbasis leicht ersetzen. Auf Dauer fühlen sich die Betroffenen besser und müssen nicht wirklich auf etwas verzichten. Dasselbe gilt bei einer Weizenprotein-Unverträglichkeit. Es gibt verschiedene Brote, die auf Maismehl- oder Kartoffelmehlbasis sind und bei Gluten-Unverträglichkeit ohne Probleme konsumiert werden können.

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Datum: 23.02.2012

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