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Immer wieder ist nachzulesen: Rheuma gehöre zu den „Geißeln der Menschheit“. Auch wenn der Leidensdruck für Sie zweifelsohne teilweise immens ist, muß ganz klar gesagt werden: gerade Rheuma gehört zu den typischen vermeidbaren Erkrankungen.
Einer Rheumaerkrankung gehen, neben anderen möglichen Faktoren, eine jahrelange oder jahrzehntelange konsequente Fehlernährung, Fehler in der Lebensführung und das blinde Übersehen....
einer Fülle von Zeichen, die der Körper als Warnsymptome in einer meist jahrzehntelangen Krankheitsgeschichte aufweist und erzählen kann, voraus.
Die Sichtweise der symptomorientierten Lehrmedizin tut ein übriges: sie ignoriert konsequent über Jahre und Jahrzehnte hinweg diese Warnsymptome, klärt den Patienten mangelhaft auf und trägt durch die symptomorientierte Therapie einzelner Symptome nicht unwesentlich dazu bei, daß sich eine solch schmerzhafte Krankheit mit einem so umfassenden Beschwerdebild überhaupt erst richtig entwickeln kann.
Gerade rheumatische Erkrankungen gehören zu den „Endprodukten“ einer ganzen Fülle von offensichtlichen, aber auch versteckten individuellen Ursachen chronischer Erkrankungen. Da dies so ist, gibt es keinen alleinigen Auslöser für Rheuma, sondern vielmehr eine individuelle Summe einzelner Faktoren, die Rheuma auslösen können. Zusammenfassend ist zu sagen:
- rheumatische Erkrankungen beruhen auf multiplen Belastungen
- die Ursachen sind individuell unterschiedlich
- die eigentlichen Ursachen sind häufig versteckt, nicht offensichtlich und
- häufig nicht dort zu suchen, wo das Beschwerdebild auftritt.
Rheumatische Erkrankungen sind nur durch eine ganzheitliche und konsequente Diagnose- und Therapiesystematik erkenn- und therapierbar. Die falscheste Art rheumatische Erkrankungen zu behandeln, ist die Einflußnahme auf das Schmerzbild, wenngleich dies natürlich das Hauptanliegen des unter Schmerzen leidenden Rheumatikers ist. Die vornehmlich ausschließliche Beeinflussung des Schmerzbildes durch die symptomorientierte Medizin führt zum Einsatz der mit extrem hohen Nebenwirkungen belasteten Antirheumatika, die jedoch wiederum im Teufelskreis das Krankheitsbild selbst manifestieren. Der häufige fatale Aufruf, rheumatische Erkrankungen schicksalhaft mit Medikamentenhilfe zu ertragen, führt zur Passivität des Patienten und steigert somit natürlich die Aussichtslosigkeit, aus diesem Beschwerdebild für den Rest des Lebens wieder herauszukommen.
Jeder Rheumatiker gehört ausnahmslos in die Praxis eines ganzheitlich und naturheilkundlich orientierten Therapeuten, der durch seine Ausbildung und therapeutische Praxis in der Lage ist, die individuellen versteckten Ursachen rheumatischer Erkrankungen zu erkennen (speziell über die bioenergetischen Testmethoden), um die Erkenntnisse dann in ein langfristig angelegtes therapeutisches Konzept einmünden zu lassen.
Dabei muß allerdings von vornherein klar sein: das ganzheitliche therapeutische Konzept ist von vornherein zum Scheitern verurteilt, wenn Sie als Patient nicht bereit ist, liebgewordene, aber schädliche Lebensgewohnheiten aufzugeben und sich nicht in eine langfristige Therapiesystematik einbinden wollen.
Mit anderen Worten: Gerade rheumatische Erkrankungen fordern ein gutes Zusammenspiel zwischen Patient und Therapeut, eine gute Patienten-Therapeuten-Bindung, eine gute psychologische Betreuung des Patienten und Durchhaltevermögen von beiden Seiten!
Das Ausmaß des Therapieerfolgs des einzelnen Rheumatikers ist sehr unterschiedlich und zeichnet sich erst am Ende der Behandlung ab. Die Ausgangssituation des Patienten am Beginn der Behandlung spielt hierbei die geringere Rolle, denn im wesentlichen kommt es darauf an, wie regulationsfähig der Körper des Patienten noch ist. Als Faustregel kann gelten: Je länger die rheumatischen Prozesse in Gang sind, um so größer sind die Folgeschäden, und damit auch die irreparablen Folgeschäden an den Gelenken, aber leider und vor allem: Je länger der Patient bereits schon hochtoxische Antirheumatika eingenommen hat, und damit einen allopathischen Folgeschaden der Regulationsfähigkeit der Leber- und Nie-renfunktion erlitten hat, um so geringer werden die Therapieerfolge ausfallen.
Nicht verschweigen darf man auch, daß ein wirklich zerstörtes Gelenk auch über naturheilkundliche und bioenergetische Maßnahmen nicht wieder aufgebaut werden kann. Nichtsdestoweniger kann auch in solchen Situationen, durch Einflußnahme auf den reaktiven Muskelhartspann, der Zug auf das zerstörte Gelenk vermindert werden, wodurch das Schmerzbild deutlich beeinflußt werden kann, also die Schmerzen verringert werden können.
Die diagnostische Systematik
Zu Beginn einer erfolgreichen Behandlung eines Rheumatikers steht die Erfassung der offensichtlichen und versteckten individuellen Ursachen eines Betroffenen. Ein in der bioenergetischen Ganzheitsmedizin ausgebildeter Therapeut (eine Therapeutenliste finden Sie unter http://www.therapeutisches-haus.de/ ->Therapeutenliste), der energetische Testverfahren be-herrscht, kann den Zustand der energetischen Gesamtregulation, insbesondere der Toxinausleitungsorgane Magen/Darm, Leber/Galle, Niere/Blase und Haut erkennen, sowie die weiter unten aufgeführten möglichen Ursachen erfassen. Er kann auch erkennen, inwiefern diese als solitäre Ursachen stehen oder sich durch Subsumierung und Kumulation gegenseitig aufgeschaukelt haben.
All diese Informationen sind wichtig, um das wahre Ausmaß der individuellen Hintergrundbelastungen des Patienten zu erfassen und in einen erfolgreichen Therapieplan einmünden zu lassen.
Nur eine umfangreiche Erfassung aller möglichen Hintergründe gewährleistet, daß die Ursachen für die Entstehung der rheumatischen Erkrankungen auch tatsächlich erkannt wird. Die Erfahrung zeigt, daß speziell beim rheumatischen Krankheitsbild folgende Belastungen fast immer zu finden sind:
- Eine deutliche Dysbakterie (bakterielle Fehlbesiedelung) der Darmflora. Hier zeigt sich in der Regel, daß eine nahrungsmittelallergische Belastung, die bisher nicht erkannt wurde, den Eintritt in das dysbakterische Bild hervorgerufen hat und nachhaltig unterhält.
- eine mykotische Darmbelastung
- eine Gärungs- und/oder eine Fäulnisbelastung des Darms
- eine medikamentöse Blockade der energetischen Feinregulation durch die bisher verabfolg-ten Antirheumatika.
- eine parasitäre Belastung, entweder des Darms oder der Leber.
- Häufig kann eine Schwermetallintoxikation, speziell durch Silberamalgam, mit Ablagerungen im Gelenksystem festgestellt werden. Häufig auch ein Fokalgeschehen in bezug auf die vom Schmerzbild am meisten befallenen Gelenke.
- Bis jetzt hat der Verfasser noch nie einen Rheumatiker untersuchen können, der nicht eine erbtoxische Belastung, in der Regel der tuberkulinischen Konstitution, mit sich trägt.
Die übrigen Belastungen sind individuell stark unterschiedlich.
Die therapeutische Systematik
Nachdem die individuellen Ursachen des jeweiligen Krankheitsbildes erkannt sind, gilt es nun, den langfristig gesteckten strukturierten Therapieplan umzusetzen.
Hierbei ist zu bedenken, daß der Zustand des Patienten zum Zeitpunkt der Untersuchung in der Regel sehr schlecht ist und seine Vitalität, und damit seine Regulationsfähigkeit sowie seine Fähigkeit auf die Therapieimpulse zu reagieren, sehr eingeschränkt ist. Dies führt dazu, daß häufig am Beginn der Therapie zunächst einmal Maßnahmen der allgemeinen Stabilisierung stehen müssen, und erkannte schwerwiegende Hintergrundbelastungen, wie z. B. ein Fokalgeschehen oder eine schwere erbtoxische Belastung, an den Beginn der Behand-lung gesetzt werden müssen.
Ebenfalls wird der Therapeut Sie zu Beginn der Behandlung mit in die therapeutische Systematik einbinden - ohne Ihre aktive Mithilfe, z.B. ohne Änderung bestimmter Lebensgewohnheiten, hat der Therapeut von vornherein verloren.
Folgende Faktoren werden vor Beginn der Therapie eingefordert:
- Die absolute Karenz von Schweinefleisch, speziell in bezug auf Rheuma im wesentlichen
wegen seiner hohen toxischen Belastung und dem hohen Gehalt an Schleimsubstanzen,
die den Knorpel weiter erweichen und damit den Degenerationsprozeß fördern.
- Die absolute Karenz von raffiniertem Weißzucker, da gerade raffinierter Weißzucker sich
schädigend auf die bakterielle Besiedlung des Darms auswirkt und damit den Maßnahmen der Darmsanierung entgegenwirkt. Da es sich bei rheumatischen Erkrankungen immer um eine hochgradig intoxikative Erkrankung handelt, benötigen wir aber die Ausleitungsfähigkeit des Darms, um den Körper vernünftig entgiften zu können.
- Die deutliche Erhöhung der Trinkmenge auf mindestens 1 ½ bis 2 Liter mineralarmes,
hochohmiges, am besten revitalisiertes Revers-Osmose Wasser. Soweit nicht gerade eine echte Nierendegeneration stattgefunden hat, ist nämlich allein durch die Erhöhung der Trinkmenge die Toxinausleitungsfähigkeit des Körpers über die Niere von alleine wieder gegeben!
- Bei nahrungsmittelallergischen Reaktionen das weitgehende Verbot der Zuführung des al-lergieauslösenden Nahrungsmittels bis zur Beendigung der Allergietherapie, bei schweren Nahrungsmittelallergien bis zur Beendigung der antimykotischen Therapie.
- Bei einer Gärungsbelastung des Darms die deutliche Reduktion langkettiger Kohlehydrate (z.B. Vollkornbrot, Müsli, etc.) bis zur Stabilisierung der Enzymaktivität im Darm.
- Bei Fäulnisbelastung des Darms das rigorose Verbot tierischer Eiweiße.
Alle Rheuma Patienten müssen prinzipiell Ihren Konsum von tierischem Eiweiß stark einschränken, da Rheuma eine saure Erkrankung ist und somit allein durch Reduktion des tierischen Eiweißkonsums die Zuführung saurer Valenzen deutlich verringert wird.
- Die Hautpflege wird auf eine paraffinfreie Hautpflege umgestellt, um damit die Toxinauslei-tungsfähigkeit des Körpers über die Haut zu aktivieren.
- Auch ein Rheumatiker muß angehalten werden, sich bis zur Schmerzgrenze zu bewegen, um durch die Bewegung eine gute Blut- und Lymphzirkulation zu sowie eine bessere Ver-sorgung des Gewebes mit Sauerstoff zu erreichen.
- Entsprechend des Ausmaßes der Belastung muß eine Sanierung hinsichtlich E-Smog und Geopathiebelastung durchgeführt werden.
Abschluß der Therapie
Zum Ende einer konsequenten Therapiesystematik wird der bioenergetisch und ganzheitlich arbeitende Therapeut eine homöopathische Konstitutionsbehandlung in Betracht ziehen, um den Patienten langfristig zu stabilisieren. Weitere Aufbautherapien der zum Teil stark geschädigten Gelenke, z. B. über die Organotherapie, sind ebenfalls sehr sinnvoll.
In der Zwischenzeit dürfte der Patient gelernt haben, durch Dehnungs- und Gymnastikübungen Ihr eventuell noch vorhandenes Schmerzbild zu beherrschen. Auch werden Sie in der Zwischenzeit gewiß die neue Lebensführung hinsichtlich Essen, Trinken, Pflegen, Bewegung und Schlafen soweit verinnerlicht haben, daß Sie die noch notwendigen Dinge auch weiterhin konsequent befolgen werden, um nach dem Gesundwerden auch gesundzublei-ben.
Autor dieses Beitrags:
Naturheilkunde-Praxis
Martin Keymer
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Literatur:
Die Geheimnisse der Rhythmik des Lebens und des Universums
Ihre Bedeutung für das Gesundwerden und Gesundbleiben
Martin Keymer/Otto von Bressensdorf, Preetz, 2. Aufl., 208 S., ISBN 3-00-014709-8
Bioenergie-Therapie Bücher
Martin Keymer, Norbert O. Schmedtmann, Reinhold D. Will, Jopp bei Oesch
Zürich/Wiesbaden, 10. Aufl. Zürich , 170 S.,
ISBN 3-89698-123-4
Die direkte Bestellung der Bücher unter:
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