Bei der Gicht (Arthritis Urica) handelt es sich um eine Stoffwechselerkrankung. Betroffen ist der Stoffwechsel des Purins (einem Baustein der Nukleinsäuren). Ursache der Gichterkrankung sind erhöhte Harnsäurewerte im Gewebe. Harnsäure entsteht durch den Abbau von Purinen (Bausteine der Nukleinsäuren) und wird zum größten Teil über die Niere ausgeschieden. Ist die Harnsäureausscheidung gestört und/oder kommt es zu einer übermäßigen Zufuhr von Purinen über die Nahrung, kommt es zur sogenannten „Hyperurikämie“. Die Harnsäurekonzentration steigt zunächst ohne Symptome an.
Der Systemische Lupus erythematodes (kurz SLE) gehört zu den sogenannten Kollagenosen (Bindegewebserkrankungen). Kollagenosen gehören (wie auch die Rheumatoide Arthritis) zu den Autoimmunerkrankungen. Betroffen sind vorwiegend Bindegewebe und Blutgefäße. Von Lupus sind Frauen bis zu 10mal häufiger betroffen als Männer. Die Krankheit tritt gewöhnlich im Alter von 20 – 35 Jahren auf, innerhalb einer Familie gehäuft. Man schätzt das Vorkommen von SLE in Deutschland auf 50 von 100.000 Einwohnern.
In der aktuellen und von Betroffenen sicher heiß ersehnten Leitlinie scheint aufgeräumt zu werden mit dem Vorurteil, Fibromyalgie gebe es im Sinne einer Erkrankung nicht oder wenn, dann handele es sich um eine psychische Erkrankung.
Fibromyalgie wird in der internationalen Klassifikation der Krankheiten der WHO (Weltgesundheitsorganisation) im Kapitel „Krankheiten des Muskel-Skelett-Systems und des Bindegewebes“ in Unterkapitel „Sonstige Krankheiten des Weichteilgewebes, andernorts nicht klassifiziert“ aufgeführt.
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